Bambusfurnier

Bei der Herstellung von Bambusfurnier werden aus gepressten Bambusblöcken dünne Furniere geschnitten. Abhängig von der Schnittrichtung zeigt Bambusfurnier ein unterschiedliche Linienmuster mit verschiedenen Farbnuanchen und den charakteristischen Bambusknoten.

Bambusparkett

Für die Herstellung von Bambusparkett werden vor allem die Bambusstangen der Bambusart
Phyllostachys edulis / Phyllostachys pubescens genutzt. Die verholzten Bambusrohre dieser Bambusse bestehen aus 70% aus Zellulose und 25% aus Lignin. Für die Herstellung von Bambusparkett werden die Bambusrohre in Lamellen aufgespalten, anschließend gekocht, getrocknet und in einem Spezialverfahren mit bis zu  4.000 Tonnen Druck extrem stark verdichtet und verleimt.

Die Eigenschaften von Bambusparkett unterscheiden sich von anderen Holzparkettarten nicht nur durch die Optik, sondern auch durch die extreme Härte der Oberfläche.  Durch diese Oberflächenhärte ist Bambusparkett extrem widerstandsfähig gegen Verformunge.

Weiter positive Eigenschaften von Bambusparkett ist die hohe Toleranz  auf Schwankung von  Temperatur und Luftfeuchtigkeit; d.h.  Bambusparkett neigt nur wenig zum Quellen und Schwinden.  Somit eignet sich Bambusparkett als Bodenbelag im Badezimmer oder Räumen mit Fußbodenheizung besonders gut.

Bambus Bier – Qing Zhu Pi Jiu

Es gib nichts was es nicht gibt!

Also gibt es auch Bambusbier.

Bambus-Bier ? Ja, Sie haben richtig gelesen, wir führen auch chinesisches Bambus-Bier, gebraut mit Bambussprossen.

Schmeckt prima!

„QING ZHU PI JIU“ (Bambus-Bier) ist ein trübes, obergäriges Bier mit Flaschengärung – fruchtig und erfrischend. Der Alkoholgehalt beträgt 5,5% vol.

Das „BAMBUS-BIER“ setzt einem leckeren chinesischen Menue die Krone auf!

http://www.biershop-hamburg.de/Bambus-Beer-Qing-Zhu-Pi-Jiu

Bambussprossen – mehr als ein Nahrungsmittel

Herkunft und Ernte von Bambussprossen

Für die Produktion von Bambussprossen werden in  Chinas, Japans, Koreas, Indiens und  Thailands schon seit langem Bambuspflanzen der Art Phyllostachys angebaut. Der Anbau von Bambus hat in diesen Länder eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.

In Europa ist der kommerzielle Anbau von Bambus für die Ernte von Bambussprossen aufgrund der klimatischen Verhältnissen nur in Italien möglich.

In der Küche können frische Bambussprossen oder konservierte Bambussprossen verwendet werden.  Vorallem als Beilage von Reisgerichten ist Bambus zu empfehlen. Frisch geerntete Bambussprossen erkennt man an dem sehr festen und hellgelben Fleisch und sind in Deutschland nur in ausgesuchten Asialäden und Feinkostläden erhältlich.

Bei der Ernte werden im Frühjahr, die frischen Bambushalme bei Ereichen einer Höhe von ca. 30 cm gestochen.

Nährwertinformation von Bambussprossen (Konserve)

Inhaltsstoff Menge Einheit
Broteinheiten
0.05
Kilokalorien
14
Kilojoule
60
Eiweiß
2.145
g
Fett
0.258
g
Kohlenhydrate
0.64
g
Alkohol
0
g
Wasser
93.108
g
Ballaststoffe gesamt
2.305
g
Cholesterin
0
mg
Mineralstoffe
1.339
g

Verwendungs- und Einsatzmöglichkeiten von Bambus

Die vielfältigen Verwendungs- und  Einsatzmöglichkeiten machen Bambus zum innovativen Werkstoff des 21. Jahrhunderts.  Bambus ist ein schnell nachwachsender natürlicher Rohstoff und dient dem Erhalt des ökologischen Gleichgewichtes.

Die mechanischen Eigenschaften von Bambus übertreffen in machen Bereichen auch die Eigenschafte von Stahl.

Falsche Kennzeichnung bei Bambus-Textilien

Bambus-Textilien werden seit einigen Jahren auch in Deutschland mit steigender Nachfrage angeboten. Jedoch werden von einigen Herstellern falsche oder keine Textilkennzeichnung bei Bambus-Textilien angebracht, was in der Vergangenheit immer wieder zu Abmahnungen geführt hat. Die Kennzeichnung von Textilien wird in Deutschland durch das Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) geregelt.

Obwohl Bambus als schnell nachwachsender Rohstoff mit einer positiven CO2 – Bilanz, ein hohes Potenzial als Rohstoff für Textilien aufweist, gerät die Verwendung von Bambus als Zellstoff in Textilien, durch solche Machenschaftgen in Verruf.

Tee aus Bio-Bambus

In Asien wird Bambus seit Jahrhunderten auch als „grünes Gold“ bezeichnet und neben der Verwendung als Baurohstoff wird Bambus auch als Nahrungsmittel und zur Herstellung von Getränken verwendet.

Bambussprossen werden schon seit langem auch in Deutschland bei der Herstellung von Chinesischem Essen (China Restaurant) verwendet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin spielt Bambus eine große Rolle. Die Verwendung als Lebensmittel und Heilmittel von Bambusblättern ist bis ins Altertum dokumentiert.

Bambus enthält vor allem Kohlenhydrate, Ballaststoffe Proteine sowie Fette und ist gleichzeitig Lieferant für Mineralstoffe und Vitamine.

Geschmacklich errinnert Bambus-Tee an einen hochwertigen, grünen Tee und kann ebenso wie dieser mehrmals aufgegossen werden. Für den Bambusblätter-Tee werden nur ganz junge Blätter verwendet die nur 3-4 Wochen im Jahr von Hand geerntet werden können. Im Gegensatz zu Grünem Tee ist Bambus Tee frei von Teein und Koffein.

Pressebericht: Bambus-Fahrrad

Leichte Fahrräder sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie viel Kraft sparen. Doch wer ein solches Leichtgewicht kaufen will, steht oft vor einem persönlichen Dilemma. So gehören Aluminiumräder zwar zu den Federgewichten unter den Drahteseln, ihre Herstellung ist aber sehr energieintensiv, sodass sie für umweltbewusste Fahrradfahrer eigentlich keine Alternative darstellen. Räder mit einem Karbonrahmen sind ebenfalls sehr leicht, aber für Normalverdiener meist zu teuer.

An der Technischen Universität Berlin haben Studenten des Projekts „Grüne Uni“ ein Rad gebaut, dessen Rahmen aus Bambusrohren besteht. Insgesamt fünf Meter Bambusrohr werden dafür gebraucht, die Materialkosten liegen bei gerade einmal 25 Euro. Nur einige Teile wie Tretlager, Pedale, Vorderradgabel, Laufräder sowie der Sattel stammen von alten Rädern. Die Grasrohre sind durch ihre Hohlräume leichter als Holz, gleichzeitig aber hoch belastbar. Bambusräder wurden schon Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, die beiden Erfinder haben diese Idee aus gutem Grund wieder aufgegriffen.

Wegen seiner Fasern muss Bambus zunächst gut austrocknen und wird dann mit einer Metallsäge zugeschnitten, damit es nicht splittert. Durch Hanffasern, die mit Epoxidharz getränkt sind, werden die Einzelteile des Rahmens miteinander verbunden.

Das Harz soll künftig aus Pflanzenöl hergestellt werden und auch Fahrradgabeln und Laufräder sollen in Zukunft aus Bambus bestehen. Der wächst auch in wärmeren Gebieten Europas, sogar in Süddeutschland. So werden lange Transportwege vermieden. Statt einer Kette soll später ein Zahnriemen aus Naturkautschuk das Fahrrad antreiben. Eine Serienproduktion von teuren Design-Bambusrädern, wie es sie bereits in den USA und Dänemark gibt, planen die Studenten nicht. Ihr Ziel ist, Werkstätten in ganz Deutschland einzurichten, in denen sich jeder sein Bambusrad nach eigenen Wünschen selbst zusammen bauen kann.

Im Berliner Stadtverkehr wurden verschiedene Prototypen des Bambusrades bereits erfolgreich getestet – ohne Rahmenbruch. Bevor aber auch andere damit über die Straßen rollen, sollen weitere Tests nach TÜV-Standard die Stabilität bestätigen.

Weitere Informationen erhalten Sie von den Erfindern.

Ansprechpartner

Thomas Finger
Tel.: 0179 2408041
E-Mail: ride@berlin-bamboo-bikes.org

Quelle: http://www.mdr.de/einfach-genial/aktuell/7260723.html

Bambus Papier

Distinction Bamboo schon die natürlichen Ressourcen

Zu Beginn des neuen Jahres 2010 präsentiert Lana Papiers Spéciaux mit Distinction Bamboo das erste graphische Papier auf Basis von Bambusfasern. Das neue umweltfreundliche Produkt wird auf der Paperworld in Frankfurt in Kooperation mit Hahnemühle Fine Arts vorgestellt.

Bambus ist eine widerstandsfähige mehrjährige Pflanze, die auch auf nährstoffarmen Böden gedeiht und 30 Prozent mehr CO² verbrauchen kann als ein Laubbaum. Ihre Kultivierung erfordert weder Düngemittel noch Pestizide, so dass das ökologische Gleichgewicht gewahrt bleibt. Mit seiner unverwechselbar zarten Oberfläche reiht sich Distinction Bamboo nahtlos in die Produktpalette von Distinction ein, die sich durch höchste Qualität und ökologisches Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.

Lana Papiers Spéciaux stellt graphische Papiere, Sicherheitspapiere und Künstlerpapiere her. Das Unternehmen mit 90 Beschäftigten hat seinen Sitz in Straßburg und unterhält eine Niederlassung in Paris. Seine Wurzeln reichen zurück bis in das Jahr 1590

Quelle: 16.02.2010, www.lanapapier.fr.